Der Forggensee - eine versunkene Heimat


Als 1954 der Speichersee geflutet wurde, gingen darin drei Dörfer unter: Brunnen, Forggen und Deutenhausen. 50 Wohnhäuser versanken im See - darunter der Hof, auf dem Margarete Bernich groß geworden war. Ihr Sohn Gunter lebt heute in einem Haus, das man als "Forggensee-Haus" bezeichnen könnte. Warum? Jeder Ziegel des Hauses - von einem Anbau mal abgesehen - stammt von einem Gebäude, das bis zum 12. Oktober 1952 in Deutenhausen unweit von Forggen gestanden hatte und nach und nach abgetragen wurde.
Gunter Bernich: "Der Film zeigt Bilder und Filmstreifen von 1950 bis in die heutige Zeit. Anlass für diese Filmdokumentation war das Haus meiner Eltern, das zum Abbruch freigegeben wurde. Meine Eltern erwarben es damals als Heimatvertriebene im ehemaligen Dorf Forggen. Auch ein Zeitzeuge berichtet über den Bau des Staudamms. Diesem Film gingen jahrelange Recherchen voraus."


1 Abend, 14.09.2019
Samstag, 18:30 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Gunter Bernich
A200
Kursgebühr:
8,00
Belegung: 
 (Plätze frei)