Der Forggensee - eine versunkene Heimat

Was geschah vor 65 Jahren?
Als 1954 der Speichersee geflutet wurde, gingen darin drei Dörfer unter: Brunnen, Forggen und Deutenhausen. 50 Wohnhäuser versanken im See - darunter der Hof, auf dem Margarete Bernich groß geworden war. Ihr Sohn Gunter lebt heute in einem Haus, das man als "Forggensee-Haus" bezeichnen könnte. Warum? Jeder Ziegel des Hauses - von einem Anbau mal abgesehen - stammt von einem Gebäude, das bis 12. Oktober 1952 in Deutenhausen unweit von Forggen gestanden hatte und nach und nach abgetragen wurde.
Gunter Bernich: "Der Film zeigt Bilder und Filmstreifen von 1950 bis in die heutige Zeit. Meine Eltern kamen damals als Heimatvertriebene aus dem Sudetenland nach Hausen bei Bertoldshofen und erwarben aus dem ehemaligen Forggen ein Bauernhaus, das zum Abbruch bereitstand. Mit dessen Material wurde in Hausen ein neues Heim erstellt. Auch ein Zeitzeuge berichtet über den Bau des Staudamms. Diesem Film gingen jahrelange Recherchen voraus."


1 Abend, 08.06.2019
Samstag, 18:30 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Gunter Bernich
A203
Kursgebühr:
8,00
Belegung: 
 (Plätze frei)